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Bruchlandung einer Mosaikjungfer

Immer wieder sehe ich die herrlichen Jäger in atemberaubender Geschwindigkeit über den Rasen fliegen. Nie bekomme ich sie im Flug vor die Linse. Sie sind einfach zu schnell. Jetzt sah ich eine große Libelle im Gras sitzen. Vorsichtig pirschte ich mich an. Die Kamera war vor lauter Aufregung natürlich falsch eingestellt, trotzdem erst mal fotografiert und dann immer dichter heran und neu eingestellt. Die Mosaikjungfer gebärdete sich immer wieder wie wild, nur richtig abheben konnte sie nicht und je mehr sie sich abkämpfte desto schlimmer wurde es. Ihr Flügel hatte einen Knacks bekommen. Erschöpft ließ sie sich von mir in die Hand nehmen. Ich hatte das Gefühl, sie war froh, aus dem Gras zu heraus zu kommen. Ich setzte sie auf die Blüte einer Gazanie, in der Hoffnung das eine Fliege vorbeikommt und für die Libelle zum Futter wird. Aber mittlerweile ist sie bereits sehr schwach geworden. Es sind nun schon 2 Tage her, dass sie mit gebrochenen Flügel an der Stelle bleibt. Mittlerweile ist sie wieder im Gras gelandet. Damit ich nicht versehentlich drauf trete habe ich ein kleines Gitter herum gemacht.

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Bilder des Jahres 2018

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