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Beliebte Posts aus diesem Blog

Er ist wieder da …

Gerade will man sich etwas  ausruhen – und dann bricht sich da so ein Zweibeiner seinen Weg durch das Gebüsch und verschwindet in so einem komischen Dings da, dass er am Ufer aufstellt, genau unter meinem Ausgucksast. Dann schauen da unheimliche Augen raus und dazu auch dieses merkwürdige, noch nie gehörte Geklicke. Aber scheinbar tut's nicht weh, denn der Nestnachbar Zaunkönig meckert zwar Lauthals, lässt sich aber davon wenig beeindrucken. Also kann man sich auch mal die Sache etwas näher ansehen. Ich nenne ihn Schuppe. Der Name kam mir sofort in den Sinn, als ich noch die Schuppenreste eines kleinen Fisches an seinem Schnabel sah. Über eine halbe Stunde hat er sich geziert bis er sich traute, denn er und natürlich auch seine Partnerin sind arg im Stress. Die Elternpflichten  müssen erfüllt werden und fordern von Hahn und Henne vollen Einsatz. Beide verschwinden abwechselnd im Dickicht des Wurzelballens des umgestürzten Baumes am Ufer. Nur spitze Signalrufe müssen...

Moorlilie, seltene Blume mit vielen Namen

Mit der Wahl zur Blume des Jahres 2011 hat die "Loki Schmidt"-Stiftung die Moorlilie (Narthecium ossifragum) und ihren gefährdeten Lebensraum, das Moor, ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Moorlilie kommt in Hoch- und Heidemooren sowie in Übergangsmooren und Feuchtheiden mit Glockenheide, gelegentlich auch in Gagel- und Weidengebüschen sowie in Moorgräben vor. Feuchte bis nasse, nährstoffarme, saure, torfige Moorböden werden von ihr bevorzugt. Moorlilien, Beinbrech Die Moorlilie ist eine bundesweit gefährdete Pflanzenart (Rote Liste 3), die nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt ist. Mit der Wahl von Narthecium ossifragum zur Blume des Jahres 2011 soll aber vor allem für die spezielle Moorflora und damit auch für die Erhaltung und Renaturierung von Mooren geworben werden. Wir haben diese schöne Blume nahe dem Elsdorfer Forst-Gehege auf einer versteckten Orchideen-Wiese entdeckt. Moorlilie Die Moorlilie wird auch Beinbrech, Ährenlilie, H...

Bilder des Jahres 2018

Mittlerweile ist das Jahr bald wieder rum und ich habe hier noch kein Wort zu den Bildern gesagt. So geht das natürlich nicht. Darum sollen wenigstens einige wenige Bemerkungen zu den Bildern dieses Jahres gemacht werden. Der Winter war eigentlich recht mild. Dank der stetigen Fütterung kamen Scharen von Erlen- und Birkenzeisige, von denen einige dann bis in den Mai meine Gäste blieben. Gottseidank brachte der Winter wenig Schnee und Eis - nur kurz vor Ostern zeigt der Winter für 2 Tage noch einmal was möglich sein könnte, was mich dann zu einigen winterlichen Panoramen vom Garten und der näheren Umgebung animierte. In der Tierwelt spürt man den milden Winter durch frühe Paarungsbereitschaft. Nur den meisten Moorfröschen war es scheinbar zu kalt um für das Wichtigste ihres Bestandes zu sorgen. Es waren  nur sehr wenige in Aktion. Früher waren dafür die Eisvögel im Gange. Geschätzt habe ich 2 bis 3 Brutvorgänge bis in den August hinein. Leider kann ich es nur vermuten, da ich...