Direkt zum Hauptbereich

Posts

Kommt ein Vogel geflogen...

... setzt sich nieder auf einen Ast, hört das Geklacker der Kamera - schlimmer als ein Maschinengewehr - und fliegt erschreckt davon. Das alles in weniger als einer halben Sekunde! Hauptsache die Blaumeise hat sich dabei nicht verschluckt. Hier will ich bleiben... ...immer dieser Lärm in der Mittagspause! Ist ja nicht aus zu halten... ...bloß schnell weg!

Kampf gegen Fressmaschinen

Jedes Jahr erfreut uns der Anblick des wüst wachsenden Gilbweiderichs unter einer Zeder. Doch dieses Jahr ist der Wurm drin, bzw. die Afterraupe. Mit einem unermesslichen Appetit fressen diese, an sich ja niedlich aussehenden Tierchen, die Blätter des Gilbweiderichs. Zuerst nagen sie nur Löcher in die Blätter, während sie auf der Unterseite der Blätter ihre Verdauungspause im eingerollten Zustand verbringen. Nur der Mors ragt aus dem Kringel empor. Sobald sich die Sonne eintrübt oder in den Dämmerungen fangen sie mit der Fressorgie an. Werden die Blätter bewegt fallen die Raupen eingekringelt auf den Boden. Abgeschüttelt am Boden liegend, wird nach kurzer Pause wieder der Aufstieg in das nun löchrige Blätterdach genommen und das große Fressen geht weiter. Irgendwann im Juli sollen sie sich dann verpuppen und nach diesem Stadium entsteht dann als Imago die minierende Blattwespe der Gattung Monostegia abdominalis. Diese legen dann die befruchteten Eier an den Blattstengeln ab und d...

Übermüdeter Jäger - Vierfleck

Gegen Abend entdeckte meine Frau eine Libelle im Gras. Aufgeregt rief sie mich und lockte mich damit vom Computer weg. Ich ahnte das es da was Interessantes zu sehen gab, schnappte die Kamera und folgte ihrem Zeigefinger: "Da, da ist was Grosses!". Vorsichtig näherte ich mich, erkannte eine mir nicht bekannte Libellenart. Jetzt wurde ich hektisch. Bevor sie sich erhob und davon schwebte, wollte ich wenigstens ein paar Bilder haben. Die Kamera hatte noch Weitwinkel-Konverter drauf. Egal, den wollte ich nicht abnehmen, um keine Zeit zu verlieren. Nach jeder Aufnahme wagte ich mich ein bißchen näher ran. Das Tier störte es nicht. Aber so richtig bekam ich sie nicht ins Bild. Immer mutiger werdend, schob ich der Libelle vorsichtig ein Blatt unter und verfrachtete das Tier auf einen Zweig, an dem sie dann bis zum nächsten Morgen hängen blieb. Jetzt konnte man auch die Zeichnung der Flügel viel besser erkennen. Nun hatte ich auch genügend Zeit für einen Objektivwechsel und holte d...

Rapsblüte im Mai

Es ist noch empfindlich kühl, jedenfalls gegen Abend. Dafür ist die Luft klar. Jetzt blühen die Rapsfelder im leuchtenden Gelb. Aus mehreren Einzelbildern entsteht dann auch das Panoramabild, das ich dann auch in den Blog-Titel mit hinein gesetzt habe.

Eichhörnchen Roger's Kampf mit dem Feudel

Aus Der Kampf mit dem Feudel Während einer TV-Übertragung des Australian Open Halbfinal-Matches Roger Federer gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (Endstand 6:2, 6:3, 6:2) machte sich vor unserer Terrassentür ein kleiner Geselle zu schaffen. Er suchte wohl etwas Wärmendes für sein Nest. Ist das ein Zeichen, dass die Kälte länger andauert? Nach einigen Fotos erinnerte ich mich, dass es auch eine Video-Funktion an meinem Apparat gibt. Also hab ich es mal probiert. . Eichhörnchen Roger"s Kampf mit dem Feudel Die Euphorie des TV-Sprechers war ihm wohl doch etwas zu heftig und er verzog sich, ohne wärmenden Feudel, auf seinen Baum. (Bei GMX kann ich bis zu 1GB/Video hochladen, toll wa?) Wir hatten soviel Spaß an diesem Kampf, das wir den kleinen Kerl nun endlich einen Namen gegeben haben: Wir taufen dich auf den Namen "Roger Federer", weil die Härchen an deinen Ohren wie kleine Federn aussehen. Wenn man genau hinsieht sind die Haare bei Federer doch auch so b...

Winterlicher Sonnenuntergang

Es ist bitterlich kalt. Einen Hund setzt man bei dieser Kälte nicht vor die Tür, sagt man. Aber die Sonne scheint. Das Licht verspricht einen schönen Sonnenuntergang. Den letzten sonnigen Tag vor einer Woche hatte ich schon, mit einer Ausrede, nutzlos verstreichen lassen. Also los! Die Hauptstraßen sind gut befahrbar, aber auf den Nebenwegen wird es sehr, sehr glatt. Da meine Blicke immer in die Gegend schweifen, fahre ich nur im Schritttempo, um ja möglichst schnell anhalten und ein Foto zu schiessen zu können. So trödel ich durch die Gegend und plötzlich wird mir bewußt, wie schnell doch die Sonne untergeht. Ich muss unbedingt einen guten Standort haben, aber das sollte man nicht auf die letzten Minuten machen. So bleibt mir nur der nächste Acker und die Knicks für das spektakuläre Ereignis, das so oft geschieht, dennoch immer wieder aufs Neue fasziniert. Einige Fotos habe ich mit 2fach Tele, andere mit 0,75WW (alle ohne Filter) aufgenommen. Am Ende sind mir die Füsse und Hände mäch...